AC-Han-17

Han-eri Mokume Shibori, Kimonoseide / Han-eri Mokume Shibori Kimono Silk

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Han-eri Mokume Shibori, Zierkragen für den Juban. Schickes Kimono-Accessoire und Schutz des Jubankragens vor Verschmutzung! 110cm x 18,5cm, Seide.

Han-eri Mokume Shibori, decorative collar for your juban. Kimono accessory for aficionados, protection for your juban’s collar. 110cm x 18,5cm, silk.

Vorrätig

Beschreibung

Han-eri Mokume Shibori

Der Han-eri Mokume Shibori wurde in drei sehr interessanten Abbindetechniken gefärbt. Eine davon ist Mokume Shibori. Durch diese Färbetechnik entstehen unregelmäßige, unterbrochene Linien, die an die Struktur einer Baumrinde oder an die Holzmaserung erinnern.
Dann gibt es zwei Stellen an diesem Han-eri, die zusätzlich mit Kanoko Shibori gefärbt wurden, einer äußerst zeitaufwändigen Färbetechnik (Details dazu weiter unten).
Die dritte hier angewendete Shibori-Technik ist Nui-Shibori. Durch einige Nähstiche wurde so die sechseckige Form um die Kanoko-Partie herum erzeugt.

Farbe + Material

Der Han-eri hat eine naturweiße Grundfarbe, von der sich das blass-brombeerfarbene Muster deutlich abhebt. Eins der beiden sechseckige Kanoko-Motive ist so positioniert, dass es bei der Anwendung des Han-eri dort sichtbar wird, wo sich das Kragen-V bildet.
Die Seide fühlt sich recht fest und etwas rauh an. Außerdem kann man an den Kanoko-Parien noch die leicht erhabenen Kanoko-Zipfel fühlen. Die Beschaffenheit des Stoffes ist perfekt für einen Han-eri!

Mokume Shibori

Der japanische Begriff „Mokume“ bedeutet „Maserung“. Bei Mokume Shibori wird versucht, die Holzmaserung nachzuempfinden. Dies erreicht man durch festes Raffen des Stoffes. Beim Färben erreicht die Farbe dann nur die Teile des Stoffes, die aus dem gerafften Material herausragen. Je nachdem, wie fest der Stoff gerafft wird, kann man unterschiedliche Effekte erzielen.

Kanoko-Shibori – eine aussterbende Kunst?

Shibori ist eine althergebrachte Abbindetechnik in Japan. Bei Kanoko Shibori werden millimetergroße Stoffzipfelchen Stück für Stück abgebunden und in diesem Zustand gefärbt. Nach dem Färben wird das Abbindegarn wieder entfernt und das Muster wird sichtbar.
Wirklich bedauerlich, dass die Zahl der Spezialisten für Kanoko-Shibori abnimmt. Es gibt kaum noch Nachfolger für dieses faszinierende und gleichzeitig so mühselige Handwerk. Für eine Rolle Kanoko-Shibori-Kimonoseide müssen zigtausende der kleinen Stoffzipfel mit Garn umwickelt werden. Eine unglaublicher Aufwand! Aber finden Sie nicht auch, dass das Ergebnis ein einzigartiger Anblick ist?!
Von Hand abgebundene Shibori-Seiden wie bei diesem hübschen Han-eri werden wohl irgendwann einmal nicht mehr erhältlich sein. Zieren Sie Ihren Kimono mit diesem herrlichen Stück edler Handwerkskunst und würdigen Sie so dieses alte japanische Handwerk!

Dieser Link führt Sie zu einem sehr interessanten Video über das Shibori-Handwerk: Arimatsu Shibori

Fertig für den Einsatz am Juban

  • Die Han-eri aus dem Atelier von KIMONO-KIMONO sind nicht einfach nur zurecht geschnitten. Sie sind zusätzlich überall dort mit Zickzack-Stich versäubert, wo sich keine Webkante befindet. Dies verhindert ein Aufribbeln und den unschönen Anblick von sich lösenden Fäden. Es ist keine Vorarbeit mehr nötig!
  • Eine der langen Kanten ist auf ca. 1cm Breite locker umgebügelt. So können Sie mit dem Annähen sofort starten. Nach dem Waschen des Han-eri wird die umgebügelte Kante zwar wieder verschwunden sein. Dafür haben Sie es bei der ersten Anwendung leichter!
  • Nähen Sie den Han-eri zuerst auf der Außenseite des Jubankragens an, dann auf der Innenseite.

Warum weiß, wenn es auch farbig geht?

Für formelle Kimono-Outfits empfiehlt sich zwar eher ein weißer Han-eri. Mit oder ohne Stickerei bzw. Glitzerelemente. Aber im Alltag oder bei Treffen mit Freunden, Parties in entspanntem Ambiente und vielen anderen nicht-formellen Anlässen können Sie ruhig nach Lust und Laune mit den diversen Kimono-Accessoires herumexperimentieren! Es gibt so viel mehr in der Kimonowelt, auf ins Abenteuer! Dieser Han-eri ist dabei nur eine von unendlich vielen Möglichkeiten.

Schutz für den Jubankragen

Ein Han-eri ist vor allem ein Schutzkragen für den Juban. Dieses kleine und oft ignorierte Kimono-Accessoire spielt eine wichtige Rolle beim Kitsuke, die Sie kennen sollten.
Vor allem an der Kragenpartie zeigen sich nach ein- bis zweimaligem Tragen Gebrauchsspuren. Das ist normal. Damit Sie nicht so häufig den ganzen Juban waschen müssen, nähen Sie vor dem Tragen mit einfachen Stichen einen solchen Han-eri auf den Jubankragen. Dafür reichen Anfänger-Kenntnisse im Nähen völlig aus. Denn hier wird im Vorstich gearbeitet und die Enden des Garns werden einfach geknotet. Es ist wirklich ganz simpel!
Wenn Sie dann Gebrauchsspuren am Kragen entdecken, trennen Sie den Han-eri einfach wieder ab. Das geht Ruck-Zuck, da die Naht extra so genäht wird, um dies zu ermöglichen.

Zusätzliche Information

Gewicht 34 g
Größe 110 × 18.5 cm
Material

Farbe

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