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Komon-Kimono Chrysanthemenkörbe dunkelrot 1930er Jahre

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Damenkimono (Komon) aus den 1930er Jahren mit gewebtem Muster aus Chrysanthemenkörben auf dunkel-weinrotem Grund. Viskose (Rayon / Kunstseide)

1930s Ladies‘ komon kimono with woven chrysanthemum baskets on dark red background. Rayon / artificial silk.

Nicht vorrätig

Beschreibung

Komon-Kimono mit gewebtem Muster

Recht schwerer Komon-Kimono mit gleichmäßig verteiltem Webmuster, das mit Chrysanthemen gefüllte Körbe darstellt. Für das Webmuster wurde silbergraues, mittelgraues, goldenes und orangefarbenes Garn verwendet. Durch den Hintergrund ziehen sich großflächig, aber dennoch sehr dezent hellgraue, silbrig schimmernde Webfäden, die den Betrachter zu genauerem Hinsehen verleiten.

Älteres Schätzchen

Bei diesem Kimono handelt es sich um ein älteres Modell, dass jedoch vom Material her in ausgezeichnetem Zustand ist. Das Ärmelfutter lässt rot leuchtende, feine Seide aufblitzen. Ein Futter in diesem starken Rot war bei Kimono im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts üblich. Heutzutage sind die Futterstoffe der Kimono normalerweise eher hell und eher unauffällig.
Die Länge der Ärmelschleppe (59cm) ist ebenfalls ein Indiz für ein höheres Alter des Kimono. Gegenwärtig hat sich die Ärmelschleppe auf ca. 49-50 Zentimeter eingependelt.

Viskose = Rayon = Kunstseide

Das Außenmaterial dieses Komon-Kimono konnte ich zuerst nicht eindeutig definieren. Daher war eine Brennprobe nötig. Diese ergab, dass es sich allem Anschein nach um Viskose bzw. Rayon / Kunstseide handelt. Die japanische Kunstseide ist für ihre hohe Qualität bekannt. Viskose wird aus Cellulose hergestellt, die unter anderem aus dem Holz von Buchen, Fichten, Eukalyptus, Pinien, Bambus gewonnen wird.
Das Außenmaterial fühlt sich eher fest und glatt an. Falten bilden sich beim Knittertest nur bei länger anhaltendem Druck.
Das seidene Futter hebt die Wertigkeit des Kimono noch einmal ein wenig.

Großformatiges Komon-Muster

Komon-Muster wurden und werden auch heute noch für Alltagskimono verwendet. Allerdings scheint mir dieses Exemplar doch etwas zu schick zu sein, um bloß als Alltagskleidung gedient zu haben. Immerhin wurde das Chrysanthemenmuster großformatig und mit silbernem und goldenem Garn gewebt, was dem Kimono einen gewissen Formalitätsgrad verleiht, der über das Alltäglich eindeutig hinausgeht.

Flecken / Mängel:

Außen:

  • Ushiromigoro links, in Kniekehlenhöhe: ca. 5cm² großer Fleck. Aufgrund der bräunlichen Farbe eher unauffällig. Evtl. auswaschbar.
  • Maemigoro rechts in Kniehöhe zur Seitennaht hin: ca. 7 x 1cm großer, länglicher Fleck. Eher unauffällig, evtl. auswaschbar.

Innen:

  • Durch falsche (zu feuchte) Lagerung haben sich hier vor langer Zeit unzählige kleine Flecken gebildet. Diese sind über das gesamte helle Baumwollfutter verteilt. Sie sind beim Tragen des Kimono definitiv nicht sichtbar!
  • Im unteren Teil des Futters findet man am unteren Rand Gebrauchsspuren. Auch diese sind beim Tragen nicht sichtbar!

Das Hakkake-Futter (unterer Futterteil) wurde wahrscheinlich einmal ausgetauscht / erneuert, ebenso wie das kleine Futterstück im Ärmelausgang.

Zusätzliche Information

Gewicht 850 g
Größe 144 x 124 cm
Alter

Material

,

Farbe

Futter

Baumwolle, Ja, Seide

Länge (Mitake)

Spannweite (2x Yukitake)

Schulterbreite (2x Katahaba)

Ärmelschleppe (Sodetake)

Flecken / Mängel

s. Beschreibung