Unterschied zwischen Kimono und Yukata © V.Nagata

Was ist der Unterschied zwischen Kimono und Yukata?

Frage: Ist ein Kimono nicht dasselbe wie ein Yukata? Für viele ist der Yukata, der hierzulande gerne als Morgen- oder Bademantel getragen wird, die japanische Nationaltracht. Das ist schlichtweg falsch, denn der Yukata ist lediglich eine Unterart des Kimono.

Kimono-Arten (by V.Nagata)

Welche Kimono-Arten gibt es?

Es gibt nicht nur eine Sorte von Kimono, sondern je nach Anlass, Alter, Familienstand, Sozialstand und Jahreszeit unterscheidet man diverse Kimono-Arten. Indem man sich nach diesen Kimono-Konventionen richtet, wird einerseits die Auswahl des richtigen Kimono erleichtert, andererseits jedoch die individuelle Entscheidungsfreiheit stark beschnitten.

Japanisches Textilhandwerk

Ist japanisches Textilhandwerk dem Untergang geweiht?

Was wäre das japanische Textilhandwerk ohne den Kimono?

Viele Färbe- und Webtechniken wären möglicherweise erst gar nicht entstanden bzw. hätten nicht diese Vollendung erfahren, wenn die Wertschätzung der Japaner für ihre traditionelle Kleidung nicht über weit mehr als 1000 Jahre dermaßen hoch gewesen wäre.

8-Kimonoteile © V.Nagata

Die 8 Kimonoteile: Namen und Positionierung am Kimono

Ein ungefütterter Kimono (hitoe) besteht aus 8 Teilen. Die einzelnen Teile werden aus einer einzigen Stoffrolle mit bestimmten Längen- und Breitenmaßen restfrei zugeschnitten. Die Größe der Stoffrolle richtet sich nach dem zu nähenden Kimono (Herren- oder Damenkimono, lange oder kurze Ärmelschleppen)

Was ist ein Kimono? © V.Nagata

Ein Kimono – was ist das? Über die japanische Nationaltracht

„Kimono“ heißt wörtlich übersetzt „Anzieh-Sache, Kleidung“ und meint vom japanischen Standpunkt her im Allgemeinen die traditionelle japanische Kleidung mit all ihren Bestandteilen, also auch Beinkleider (Hakama), Unterwäsche (Juban, Susoyoke…) etc..
Außerhalb Japans bezieht man sich damit jedoch lediglich auf den sichtbaren, mantelartigen Teil.

Japanische Muster

Japanische Muster: die beliebtesten Motive

Japan ist bekanntlich ein Paradies für Stoffliebhaber. In der japanischen Textilindustrie schöpft man ebenso wie im Textilhandwerk aus der scheinbar unendlichen Vielfalt an Stoffen und Mustern. Aus einer breiten Basis an überlieferten Standardtextilien, -mustern und -farben entstehen immer wieder neue, nie langweilig werdende Kreationen. Da auch die Kimonotextilien sehr von diesem Musterreichtum profitieren, möchte ich hier die am häufigsten verwendeten traditionell-japanischen Textilmuster vorstellen.

Vorteile und Nachteile von japanischem Kimonostoff

Original-Textil aus Japan, ja oder nein?

Einen Kimono zu nähen kann einfach sein, je nach Schnitt und Technik. Und je nach Stoff. Am besten ist es, eine echte japanische Stoffrolle zu verwenden, da diese schon die richtige Menge Stoff für einen Kimono hat. Aber japanischer Originalstoff hat noch weitere Vorteile. Und er muss weder teuer noch unerreichbar sein.

Kimonobänder © V.Nagata

Kimonobänder für den richtigen Halt des Kimono

Ohne Bänder geht es nicht! >Es gibt Kimonobänder, ohne die der Kimono gar nicht getragen werden kann, da er sonst auseinanderrutscht. Dann gibt es auch solche Bänder, die KimonoträgerInnen mehr Bewegungsfreiheit verschaffen. Erfahren Sie, welche Kimonobänder das sind und wozu sie verwendet werden!