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Kurotomesode aus Chirimen mit 5 Kamon / Kurotomesode Chirimen with 5 kamon

195,00 

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Hochwertiger, schwerer Kurotomesode aus Chirimen-Seide mit Hiyoku-Futter und 5 Kamon. Sehr formell.

High-class and heavy kurotomesode made of chirimen silk with hiyoku-lining and 5 kamon. Very formal.

Vorrätig

Beschreibung

Kurotomesode aus Chirimen

Ein wundervoller Anblick ist dieser Kurotomesode aus Chirimen mit seinem faszinierenden Saum-Motiv! Dieser Prachtkimono ist zweifellos für sehr festliche Anlässe vorbehalten. Denken Sie an eine Hochzeit, eventuell an einen Staatsempfang oder Ähnliches. Mit dem stattlichen Eigengewicht von 1390 Gramm (!) gehört der Kimono zu den Schwergewichten. Schwerer sind nur Furisode oder Hochzeitskimono.

Schwere Chirimenseide in edlem Schwarz

Chirimenseide wird durch Drehen von Schuss- und / oder Kettfäden beim Weben. Durch diesen Vorgang entwickelt sich eine strukturierte Oberfläche, die an feinste Wellen erinnert. Chirmenseide fühlt sich nie ganz glatt an, sondern bietet den tastenden Händen einen gewissen Widerstand. Typisch für Chirimen ist außerdem das höhere Gewicht des Materials, das durch eben diese Wellenstruktur entsteht. Kurz gesagt: es wird einfach mehr Seide für die Herstellung verwendet.
Chirimenseide ist ein typisch japanischer Seidenstoff. Weniger empfindlich und weniger glänzend als z.B. die feine, glatte Habutae- oder Rinzu-Seide. Durch die aufwändige Herstellung allerdings sehr hochwertig!

Das Saum-Motiv – die reine Pracht!

Am Saum des Kurotomesode aus Chirimen befindet sich ein äußerst prachtvolles Motiv auf goldfarbenem Hintergrund. Man sieht eine Landschaft mit Inseln, die sich aus der Strömung des Meeres erheben. Die drei „Freunde des Winters“ prägen diese Szene: stilisierte Kiefernbäume und -zweige, Pflaumenblüten und Bambusblätter bilden den Hauptbestandteil des Motivs. Mit großzügiger Yorihaku-Stickerei umrandete Chrysanthemenblüten vervollständigen diese Pracht.

Stickerei und Silberakzente

Teile des Motivs sind durch Stickerei mit Seidengarn zusätzlich plastisch gestaltet. Andere Partien wiederum wurden mit Silberlininen umrandet.
Es ist eine Freude, die Blicke über die Details dieser Landschaft der kühleren Jahreszeit wandern zu lassen und Stück für Stück die feinen, liebevoll gearbeiteten Details zu entdecken!

Doppeltes Futter – mehr Formalität

In der Edo-Zeit war es am kaiserlichen Hof üblich, mehrlagiger Kleidung zu tragen. Es gab zum Beispiel zwölflagige Kimono, deren Farben fein aufeinander abgestimmt waren. Dies findet man heutzutage nur noch bei zeremonieller Kleidung der Kaiserfamilie.
Der Kurotomesode aus Chirimen zeugt von dieser Tradition der Mehrlagigkeit: er hat ein doppeltes Futter, das beim Tragen am Kragen, an den Ärmeln und am unteren Saum elegant herausblitzt. Dieser Kimono wirkt daher so, als ob man zwei komplette Kimono übereinander tragen würde. Zählt man den Juban (Unterkimono) noch dazu, kommt man auf 3 Lagen – zumindest scheinbar.

Wie arrangiert man den Kragen?

Wenn man einen Kimono mit doppeltem Kragen anlegt, muss man darauf achten, den inneren Kragen zuerst auf die Hälfte nach innen zu falten, dann den äußeren Kragen. Richtig gefaltet, ergibt sich so eine schmale weiße Kante, die parallel zur äußeren, schwarzen Kragenkante verläuft.
Diese angedeutete doppelte Lage verleiht generell einem Kimono mehr Formalität. Der japanische Begriff dafür ist „hiyoku“. Ein ähnlicher Effekt kann bei Kimono ohne hiyoku-Futter auf einfachere Weise durch die Verwendung eines „date-eri“ erzielt werden.

 

Flecken / Mängel

  • Außen (s. Fotos!):
    1. Leichte Gebrauchsspuren am Kragen, beim Tragen eher nicht zu sehen.
    2. bräunlicher Fleck ca. 5mm, eher unauffällig
    3. Am Hiyoku-Futter des rechten Ärmels: leichte Gebrauchsspur
    4. rückwärtige Ärmelkante leicht verblasst
    5. winziger, heller Fleck
  • Außenmaterial stellenweise sehr leicht verblasst. Eher unauffällig.
  • Innen (s. Fotos!):
    1. blauer Kreis (Kugelschreiber?)
    2. Nahtfäden zu sehen. Die Naht hält aber noch.
    3. unter dem Hiyoku-Futter auf dem Basisfutter: 3 hellbraune Flecken. Beim Tragen nicht zu sehen.
    4. ebda.: die Naht zwischen Ushiro- und Maemigoro beginnt sich zu lösen. Kann leicht ausgebessert werden.
    5. unter dem Hiyoku-Futter / Nähe Innenmotiv: hellrote Garnstiche. Dort wurden auf der Vorderseite von der Vorbesitzerin die Yorihaku-Fäden fixiert. Beim Tragen sind diese Stellen nicht zu sehen!
    6. Im Kragen-Futter: leichte Gebrauchsspuren. Beim Tragen nicht zu sehen!
    7. Filzstift-Markierung „6.5“
    8. Kreis (Kugelschreiber?), leicht angegraut
    9. deutliche, bräunliche Flecken, ca. 1-2 cm groß
    10. Filzstift-Markierung „464“

Die Mängel im Futter sind beim Tragen nicht sichtbar. Die Stellen auf dem Außenstoff sind unauffällig oder nicht zu sehen.

Zusätzliche Information

Gewicht1390 g
Größe159 x 126 cm
Alter

Material

Farbe

Futter

Länge (Mitake)

Spannweite (2x Yukitake)

Yuki (halbe Spannweite)

63,5cm

Schulterbreite (2x Katahaba)

Ärmelschleppe (Sodetake)

Ärmelbreite (Sodehaba)

32 cm

Saumumfang (Susomawari)

136 cm

Maehaba / Ushirohaba

23,5 cm, 29,5 cm

Flecken / Mängel

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