Einzigartiger Houmongi mit Stickerei, moderner Tsujigahana-Stil

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Herrlicher Houmongi mit hohem Anteil an meisterhafter Handarbeit. Shibori-Färbetechnik, Pinselstriche, großzügigen goldfarbenen Akzenten, Stickereien… – ein wunderbares Beispiel für die japanische Textilkunst!

Gorgeous Houmongi, made by very skilled japanese textile artists. Shibori tie-dyeing, brush-art, generously distributed golden accents, embroidery… – a perfect example of the highly esteemed japanese textile art!

Vorrätig

Beschreibung

Einzigartiger Hômongi im modernen Tsujigahana-Stil


Einzigartiger Hômongi Kimono für halbformelle Anlässe. Eindeutig ein Prachtexemplar für den gehobenen Geschmack, in dem viele aufwändige Arbeitsschritte stecken!
Die Grundfarbe ist ein gedecktes Rotbraun, das kunstvoll in 2 verschiedenen Abbindetechniken und in mehreren Durchgängen gefärbt und von Hand mit feinen Pinselstrichen bemalt wurde (die Zweige). Auf den Untergrund wurden mittels Schablone goldene Farbakzente aufgetragen – selbstverständlich auch in Handarbeit. Schließlich wurden noch in meisterhaften Stichen exquisite Stickereien angebracht, die darüber hinaus hier und da feine Glitzerfäden entdecken lassen.
Auf dem Rücken findet sich zwischen den Schulterblättern ein einzelnes, aufgesticktes Kamon (Familienwappen).

Tsujigahana – wiederbelebt

Das Kimonohandwerk hat unglaublich viele, wunderschöne Ausprägungen, jede einzelne ist einzigartig und unverwechselbar. Leider sind viele Veredelungstechniken mittlerweile ausgestorben. Eine davon ist Tsujigahana, eine Kombination aus mehreren aufwändigen Textilveredelungstechniken, vor allem Shibori in mehreren Durchgängen und Goldauftrag, oft noch gekrönt von Tuschebemalung und kunstvoller Bestickung.
Nachdem Tsujigahana nach dem 16. Jahrhundert ausgestorben war, hat der japanische Textilkünstler Itchiku Kubota (1917-2003) diese Technik wiederbelebt und ihr seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Hier finden Sie einer Erklärung zu Tsujigahana und hier atemberaubende Beispiele aus der Kubota-Kollektion.
Der hier abgebildete Hômongi ist ein moderner Vertreter der Tsujigahana-Technik.

Schwere Qualität – meisterhaftes Handwerk

Man sieht die Qualität dieses herrlichen Hômongi nicht nur, man kann sie auch fühlen. Nicht nur, dass man die goldenen Musterpartien ertasten kann, auch die Stickereien sind sehr plastisch.
Abgesehen davon hat der Hômongi mit seinen 1090 Gramm ein stattliches Gewicht!
Das Hakkake-Futter (unteres Futter) verläuft zu den Rändern hin in einen dunklen, sanften Rotbraunton. Die Futterseide ist sehr fein und hautschmeichelnd  – ein herrliches Gefühl beim Tragen!

Der sollte unbedingt unter Leute!

Tragen Sie dieses herrliche Exemplar japanischen Textilhandwerks zum Beispiel auf einem Empfang, einer Party oder als Gast auf einer Hochzeit. Der Hômongi ist viel zu schade, um nur an der Wand zu hängen oder im Schrank zu lagern. Zeigen Sie, was Sie haben, denn ein einzigartiger Hômongi wie dieser kann sich wirklich sehen lassen!

Hômongi contra Tsukesage

Ein Hômongi-Kimono hat einen höheren Wert und Formalitätsgrad als ein Tsukesage. Oft werden die beiden Kimono-Typen miteinander verwechselt und muss in einigen Fällen genau hinsehen, um den Unterschied festzustellen. Das Muster ist bei beiden Typen an den gleichen Stellen zu finden.
Allerdings fängt der Unterschied schon bei der Herstellung des Kimono an. Ein Tsukesage wird aus fertig bemaltem / gefärbtem Stoff gearbeitet und das Muster reicht – anders als beim Hômongi – nicht bis auf die Webkanten. Im Gegensatz dazu wird ein Hômongi zuerst probeweise zusammengenäht, um ihn auf die Körpermaße anzupassen und festzulegen, wo die Musterpartien angeordnet werden.
Dann wird das Muster mit einer auswaschbaren Farbe auf den provisorisch genähten Kimono vorgezeichnet. Anschließend wird der Kimono aufgetrennt und in den endgültigen Farben fertig bemalt. Schließlich wird das Ganze endgültig zusammengenäht. Dabei wird darauf geachtet, dass die Musterpartien exakt aneinander stoßen und keine unschönen Unterbrechungen entstehen.
Aus diesem Aufwand erklärt sich natürlich auch der höhere Preis im Vergleich zu einem Tsukesage.

Flecken / Mängel:

Außen: Vorne rechts in Brusthöhe ist der Stoff an einer Stelle kaum wahrnehmbar verblasst. Dies dürfte bei Tragen jedoch kaum bemerkbar sein.

Im Innenfutter konte ich keine Mängel feststellen!

Der Kimono kann problemlos sofort getragen werden! Die Seide ist in einem ausgezeichneten Zustand!

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Zusätzliche Information

Gewicht1090 g
Größe153 x 126 cm
Alter

Material

Futter

Länge (Mitake)

Spannweite (2x Yukitake)

Schulterbreite (2x Katahaba)

Ärmelschleppe (Sodetake)

Flecken / Mängel