Hakama

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Traditionelles, weites japanisches Beinkleid aus festem Stoff mit 5 Falten vorne und 2 hinten. Traditionell aus Seide, heutzutage auch aus Mischgewebe erhältlich. Als Rock (andon) und als Hosenrock (umanori) verbreitet. Der Hakama wird über dem Kimono getragen und mit 4 angenähten Bändern in Hüfthöhe gebunden. Ursprünglich war er den Männern vorbehalten, seit der Meiji-Zeit tragen ihn jedoch auch gelegentlich Frauen. Bei der Hochzeit und anderen sehr formellen Anlässen für den Mann unverzichtbar.
Früher gehörte der Hakama zur Alltagskleidung der Samurai. Heute trägt man ihn auch als Nichtjapaner z.B. bei Sportarten wie Kendô, Kyûdô und Aikidô.
Unterarten des Hakama sind u.a.: umanori-hakama (Hosenform), andon-bakama (Rockform), nô-bakama (an den Fußknöcheln zugebunden) und tattsuke-bakama (die Hosenbeine liegen auf der Länge der Waden eng an. Bsp.: Ninja).

Synonyme / Synonyms:
Hosenrock
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